"Circle, circle, form a circle
There are three children
Sitting under the lilac-bush
Husch! Husch!"
geocities.com/sanskritpuns99/rosy.html
Der Holunder Ringel, Ringel, Reihe,
wir sind der Kinder dreie,
wir sitzen unterm Hollerbusch,
und machen alle husch, husch, husch.
(Alter Kindervers)
Die bekannteste Holunderart ist sicherlich der "Schwarze Holunder" (Sambucus nigra). Er gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und wächst in ganz Europa an Waldrändern und in der Nähe von Siedlungen. Der Name "Holunder" stammt vom althochdeutschen Wort "Holuntar" ab. Es setzt sich aus "Holun" und "tar" zusammen. Holun kann von hohl, heilig oder von Frau Holle abstammen. Tar kommt von Baum oder Strauch.
Der wissenschaftliche oder lateinische Name "Sambucus" leitet sich vermutlich vom griechischen "Sambux" ab und bezeichnet den dunklen Farbstoff der Holunderbeeren. Im Deutschen hat der Holunder noch etliche andere Namen: Alhorn, Backholder, Betschel, Eiderbaum, Flieder, Holder, Holler, Huskolder, Keilken, Kischke oder Schwarzholder.
source: http://www.bboard.de/foren-archiv/4/236800/236680/holundertime-19309034-14062-11...
Volksglaube und Mythologie
Bei den Germanen stand Frau Holla als Hausgöttin in hohem Ansehen. Besonders in Bayern und Schwaben sowie im Elsaß war ihre Verehrung weit verbreitet. Die Opfer zu ihren Ehren wurden stets unter Holunderbüschen dargebracht. Und nicht ohne Grund stehen diese noch heute vornehmlich an Waidrändern, an alten Scheunen, oder auf Wegen in der Nähe menschlicher
Behausungen.
Die Göttin Holla, Holda oder Hohe war eine den Menschen zugeneigte, ihnen freundlich und mild gesonnene Göttin, die Pflanzen und Menschen Schutz gab. Sie konnte vor allem die Menschen von Krankheiten heilen. Sie wurde als stets helfende Muttergöttin, überhaupt als eine weise Frau angesehen. Die Menschen verehrten in ihr die Güte der Mutter Erde und das strahlende Himmelslicht zugleich. Ihr Name hat den gleichen Ursprung wie die Worte ,,hold" oder ,,Huld". In manchen Gegenden wurde sie auch Perchtha genannt, es ist die ursprüngliche Form des Namens Bertha. Der Name bedeutet ,,die Strahlende". Der Holunderbusch war angeblich der Lieblingsbaum der germanischen Göttin Holla. Auch die germanische Liebesgöttin Freya soll eine besondere Beziehung zum Holunderbusch haben und in dem Strauch wohnen.
In der Zeit, in der die Menschen an das göttliche Walten der Frau Holle glaubten, war es streng verboten, einen Holunderbusch zu fällen oder zu beschädigen. Man glaubte, wer ihn fälle, werde unweigerlich von einer Krankheit befallen. Noch aus dem 17. und 18. Jahrhundert wird berichtet, dass die Menschen den Busch um Verzeihung baten, wenn sie ihn fällen mußten, um zum Beispiel Heilmittel herzustellen.
Von einem schlesischen Brauch wird berichtet: ,,Bevor man etwas Holz vom Holunderbusch abbricht, muss man die Hände falten, niederknien und den Strauch um Vergebung bitten mit den Worten: Frau Elhorn, gib mir was von deinem Holze, dann will ich dir von meinem auch was geben, wenn es wächst im Walde".
Da Frau Holla die germanische Hauptgöttin ist, hatte sie bei weitem mehr Bedeutung, als es im Märchen der Gebrüder Grimm beschrieben ist. Dort könnten die Schneeflocken (bzw. das Gold) die weißen Blütensternchen des Holunders sein und das Pech die dunklen Beeren (deren Flecken ja wirklich kaum mehr rausgehen!)
Man pflanzte den Holunder oft zum Schutz gegen böse Geister und gegen den Blitzeinschlag als Hausbaum. Ein alter Glaube besagt, dass es ein Zeichen dafür sei, daß ein Verstorbener seine Ruhe gefunden habe, wenn ein auf seinem Grab eingepflanzter Holunderzweig zu wachsen begänne.
source: http://www.bboard.de/foren-archiv/4/236800/236680/holundertime-19309034-14062-11...
Ringel, Ringel, Reihe
1. Ringel, Ringel, Reihe,
sind der Kinder dreie,
sitzen unterm Holunderbusch,
machen alle husch, husch, husch
2. Ringel, Rangel, Rosen,
gelbe Aprikosen,
Veilchen, blau, Vergißmeinnicht,
alle Kinder setzen sich.
Diese Ringelreihenspiele und -lieder gehen alle irgendwie gleich. Die Kinder, eher Mädchen als Jungen, halten sich an den Händen und gehen im Kreis; dazu singen sie die Worte: Ringelringelreihe, sind der Kinder dreie, sitzen unterm Hollerbuch, machen alle huschhuschhusch!
Ähnlich: Ringelringelreihen, gar schön ist es im Maien, ringelringel Rosenkranz, gar lustig ist der Reihentanz! Auseinander, husch, husch, husch, duckt euch unterm Haselbusch!
source: http://www.wer-weiss-was.de/theme143/article3106408.html
... oder Göttin Holda
Die Germanen sahen in Holda die Göttin des Lebens, gleichzeitig aber auch die Göttin des Todes.
Leben und Tod
Ihr Dasein auf Erden stellte sich für die Germanen als Teil eines ewigen Kreises dar: So wie das Samenkorn in der Erde aufgeht, keimt, wächst, Frucht trägt, neues Leben hervorbringt und schließlich stirbt, sahen unsere Vorfahren auch sich selbst in diesen Kreislauf eingebunden.
Die Kinder halten sich an den Händen, singen den Reim und tanzen dazu im Kreis. Bei den letzten Worten setzten sie sich auf den Boden. Vermutlich hat sich in diesem Kinderspiel ein letzter Rest der Kulttänze unserer Vorfahren erhalten. http://steiermark.orf.at/magazin/immergutdrauf/gesundheit/stories/Holunder
ingel Ringel Reihe, sind der Kinder dreie, im Kreis gehen und sich dabei an den Händen fassen sitzen auf dem Holunderbusch, schreien alle: Husch husch husch. in die Knie gehen Ringel Ringel Rosen, schöne Aprikosen, weiter im Kreis gehen Veilchen und Vergissmeinnicht, alle Kinder setzen sich. hinsetzen http://www.corrifee.de/html/abzahlspiele.html